Bitteres 1:2 gegen die Admira

Nachdem uns Kapitän Jano in Führung schießt, verspielt der SVM leider eine Pausenführung und hadert auch mit der Schiedsrichterleistung.

Eine Woche vor Saisonschluss ging es für den SVM in den ersten Teil des Heimdoppels. Drei Änderungen nahm unser Trainerteam im Vergleich zum Spiel in Altach am Dienstag vor: Andi Kuen kam für den gelbgesperrten Patrick Salomon zurück ins Team, Flo Hart und Fabian Miesenböck ersetzten Julius Ertlthaler und Michi Lercher.

Dreierkette besorgt die SVM-Führung

Der SVM hatte von Beginn weg mehr Spielanteile und war torgefährlicher. Eine schöne Flanke von Martin Pusic von links landete beim freistehenden Andi Gruber im Zentrum, doch der konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen (16.). Miesenböck kam etwas unverhofft in guter Position zum Abschluss, verfehlte aber (24.). Nur eine Minute später der große Auftritt der SVM-Hintermannschaft: Lukas Rath eroberte mustergültig den Ball, Thorsten Mahrer mit der schönen Flanke für Kapitän Jano und unser Kapitän vollendete mit viel Gefühl ins lange Eck – die verdiente SVM-Führung (25.). In der Folge waren die Heimischen weiter am Drücker: Nach einem Corner von Hart herrschte Verwirrung im Fünfmeterraum, aber Admira-Goalie Andreas Leitner konnte am schnellsten reagieren. Mit dem knappen 1:0-Vorsprung ging es in die Pause.

Admira kann die Partie drehen

Die Gäste kamen sehr ambitioniert aus der Kabine. Erst konnte Markus Kuster gegen Kolja Pusch sehenswert parieren (48.). Nach der darauffolgenden Ecke kam Pusic im Strafraum allerdings mit der Hand zum Ball – Elfmeter. Kuster war wie schon unter der Woche in Altach in der richtigen (rechten) Ecke, konnte den Ausgleich durch Pusch aber letztlich nicht verhindern (49.). Die Admira erwachte mit diesem Treffer zu neuem Leben und legte wesentlich mehr Aggressivität und Spritzigkeit an den Tag als vor der Pause. Kuster konnte gegen Marcus Maier klären (60.). Danach wieder der SVM am Drücker, und wie: Andi Gruber krachte einen Freistoß ans Lattenkreuz, den Nachschuss konnte Geburtstagskind Patrick Bürger leider nicht im Tor unterbringen (69.). Dann blieb die Schiri-Pfeife gleich zweimal stumm: Bei einem Einsteigen gegen Flo Hart und gleich danach gegen Andi Kuen.

Die Partie war endgültig aufgeheizt: Steilpass auf Sinan Bakis, der Kuster umkurven und zur Führung der Gäste einschießen konnte (73.). Auf der Gegenseite vergab der eingewechselte Christoph Halper. Im heißen Finish blieb uns erneut ein Elfmeter verwehrt, diesmal glasklar: Bei einem Handspiel von Bakis hatte das Schiri-Team weggeschaut.

Trotz intensiver Bemühungen gelang dem SVM an diesem Abend kein Treffer mehr. Wir lassen wertvolle Zähler liegen, bekommen aber schon am Dienstag gegen die WSG Tirol die nächste Chance.

“Müssen uns aufraffen”

SVM-Trainer Franz Ponweiser: „Ich habe ein paar Situationen gesehen, in denen ich mit den Entscheidungen nicht einverstanden sein kann. Wir haben aber auch leider zu wenig Durchschlagskraft gehabt. Wir müssen uns jetzt aufraffen und schauen, dass wir am Dienstag einen Dreier machen. Wir haben bewiesen, dass wir die Tugenden für den Abstiegskampf haben!“

 

SV Bauwelt Koch Mattersburg – Flyeralarm Admira 1:2 (1:0)

Pappelstadion, SR Weinberger.

Torfolge: 1:0 (25.) Jano, 1:1 (49.) Pusch (Handelfer), 1:2 (73.) Bakis.

SV Mattersburg:

Kuster; Mahrer, Jano, Rath; Höller (68. Steinwender), Erhart (83. Halper), Hart (78. Ertlthaler), Miesenböck (68. Lercher); Gruber, Pusic (68. Bürger), Kuen.

Admira:

Leitner; Bauer (65. Pavelic, 73. Bakis), Schösswendter, Aiwu, Maier; Lackner; Pusch, Kerschbaum, Hjulmand, Hoffer; Paintsil (83. Petlach).

Gelbe Karten: Rath, Erhardt, Gruber, Miesenböck, Bürger; Kerschbaum, Hoffer, Hjulmand, Aiwu, Lackner, Maier.