Vielumjubeltes 2:0 bei der Admira

Der SVM feiert Samstagnachmittag einen immens wichtigen Auswärtssieg in der Qualifikationsgruppe.

Das erste Auswärtsspiel nach der Corona-Pause führte den SVM Samstagnachmittag bei super Wetter und 27 Grad in die (leere) Südstadt – denn auch das zweite Spiel der Qualifikationsrunde wurde natürlich als Geisterspiel ohne Zuschauerbeteiligung abgehalten.

Unsere Grün-Weißen legten gleich mit Volldampf los: Flo Hart fasste sich nach zwei Minuten ein Herz, zog aus der Distanz ab, verfehlte aber knapp. Auf der Gegenseite fehlte dann beim Schuss von Roman Kerschbaum nicht viel (4.).

Der SVM zeigte viel Bemühen und ging nach 17 Minuten in Führung: Ein Corner von Patrick Salomon wurde von der Admira erst noch abgeblockt, der Ball landete aber bei Andi Gruber, der daraufhin einen Volley mit voller Wucht von der Strafraumgrenze in die Maschen hämmerte – die Führung der Mattersburger, die Gruber dann mit einem „Golfschlag-Jubel“ und seinen Kollegen bejubelte.

Hobbygolfer Andi Gruber widmete seinen Torjubel einem Freund, der vor einigen Tagen beim Golfen erfolgreich war.

Dann landete eine Gruber-Flanke im Strafraum auf dem Scheitel von Thorsten Mahrer, doch der kam nicht ganz zum Abschluss (27.). Aufseiten der Admira setzte Markus Pink einen Kopfball rechts am Tor vorbei (31.). Wieder der SVM: Nach Traum-Flanke von Andi Kuen hämmerte unser als Stürmer aufgebotener Alois Höller den Ball in die Maschen – doch das Schirigespann entschied auf Abseits (32.).

Sieben Minuten später stand es nach Höller-Beteiligung aber endgültig 2:0: Unsere Nummer 8 wollte den Ball im Strafraum noch zur Mitte bringen, doch Admiras Jonathan Scherzer bugsierte ihn kurios über die eigene Torlinie (39.). Kurz vor dem Pausenpfiff noch eine Schrecksekunde: Nach einem missglückten Rückpass von Thorsten Mahrer konnte Markus Kuster in höchster Not retten (42.).

Gruber lässt Sitzer auf´s 3:0 aus

Der SVM kam wild entschlossen, nach dieser Pausenführung auch drei Punkte zu entführen, aus der Kabine. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff zappelte der Ball erneut in den Maschen: Jano zog nach einem Freistoß schön per Volley ab – doch wieder ging der Aktion eine Abseitsstellung voraus. Die Admira versuchte dem Spiel noch die Wende zu geben, doch der SVM hatte alles fest im Griff.

Eine Großchance ließ Gruber nach 70 Minuten aus, als er allein aufs Tor zulief, aber verzog. Jimmy Hoffer hatte für die Heimischen noch eine große Möglichkeit aufs Anschlusstor, doch David Nemeth klärte gekonnt vor der Linie (79.). In den finalen Minuten verteidigte der SVM geschickt und brachte den Auswärtssieg ins Trockene.

Nach diesem immens wichtigen Auswärtssieg in der Qualifikationsgruppe legen wir einen kurzen Zwischenstopp in Mattersburg ein, bevor es am Montag bereits wieder zum nächsten Auswärtsspiel Richtung Tirol geht.

”Wollen in Tirol nachlegen”

”Wir haben einen guten Plan hier gehabt, der uns super aufgegangen ist. Wir können jetzt mit einer breiten Brust nach Tirol fahren und wollen dort nachlegen. Wir müssen aber immer vorsichtig sein: Die vier Punkte, die wir jetzt vor der Admira liegen, sind absolut noch kein Polster”, sagte Chefcoach Franz Ponweiser.

”Dieser Sieg ist sehr wichtig für die Mannschaft. Wir sind überglücklich, wir wollten hier unbedingt drei Punkte mitnehmen”, sagte Andi Kuen.

 

FC Flyeralarm Admira – SV Bauwelt Koch Mattersburg 0:2 (0:2)

BSFZ-Arena, SR Jäger.

Torfolge: 0:1 (17.) Gruber, 0:2 (39.) Scherzer (Eigentor).

Admira:

Leitner; Bauer (45. Saracevic), Schösswendter, Aiwu; Pavelic, Kerschbaum (66. Lackner), Hjulmand, Kadlec, Scherzer (66. Lukacevic); Hoffer; Pink (77. Babuscu).

SV Mattersburg:

Kuster; Nemeth, Jano, Mahrer; Salomon, Hart (66. Bürger), Erhardt, Miesenböck (75. Lercher); Höller (64. Halper), Kuen (75. Rath), Gruber.

Gelbe Karten:

Hjulmand, Kerschbaum, Aiwu; Salomon.